KI-Workflow für
Präsentationen.
KI Präsentationen Workflow: Von der ersten Fragestellung zur fertigen Präsentation. Dieser Prozess verbindet Recherche, Quellenarbeit, Argumentation, Storyline und visuelle Umsetzung zu einem kontrollierbaren Ablauf – statt Folien direkt aus einem einzelnen Prompt erzeugen zu lassen.
Nicht einfach Folien erzeugen.
Eine klare Argumentation aufbauen.
Eine gute Präsentation besteht nicht aus möglichst vielen Informationen und auch nicht aus möglichst spektakulären Slides.
Sie führt ein Publikum von einer Ausgangsfrage zu einer nachvollziehbaren Schlussfolgerung.
Genau deshalb beginnt dieser Workflow nicht bei Gamma. Bevor überhaupt eine Folie gebaut wird, müssen Ziel, Publikum, Faktenbasis, Kernaussagen und Reihenfolge geklärt sein.
Erst Aussage.
Dann Slides.
Erst wenn Faktenbasis, Argumentation und Dramaturgie stehen, sollte die visuelle Produktion beginnen.
Jedes Tool bekommt
eine klare Rolle.
Der Workflow trennt Recherche, Denken und visuelle Umsetzung. Dadurch lässt sich jede Phase einzeln prüfen und verbessern.
Perplexity
Für aktuelle Webrecherche, Quellenfindung und einen schnellen Überblick über Fakten, Entwicklungen und Positionen.
Tool ansehen →Gemini Notebook
Sinnvoll, wenn Präsentationen aus vorhandenen PDFs, Dokumenten, Berichten oder einer fest definierten Quellenbasis entstehen sollen.
Tool ansehen →ChatGPT / Claude
Für Zielgruppenanalyse, Argumentation, Kernaussagen, Storyline, Folienstruktur und die Verdichtung komplexer Inhalte auf präsentierbare Aussagen.
Gamma
Übernimmt die visuelle Umsetzung der freigegebenen Struktur: Folienlayout, Textverteilung, visuelle Hierarchie und Präsentationsdesign.
Tool ansehen →
KI Präsentationen Workflow:
von der offenen Frage zur fertigen Präsentation.
Ziel und Publikum definieren
Kläre zuerst, was die Präsentation erreichen soll. Informieren, überzeugen, verkaufen, erklären oder eine Entscheidung vorbereiten sind unterschiedliche Aufgaben.
Nicht: „Erstelle eine Präsentation über KI im Unternehmen.“ Sondern: „Überzeuge die Geschäftsführung davon, drei klar definierte KI-Anwendungsfälle in einem Pilotprojekt zu testen.“
Fakten und Quellen recherchieren
Nutze Perplexity für aktuelle Informationen oder Gemini Notebook, wenn du bereits mit internen Dokumenten, Berichten oder einer festen Quellenbasis arbeitest.
- Welche Aussagen brauchen Quellen?
- Welche Zahlen sind wirklich relevant?
- Welche Informationen sind aktuell?
- Wo widersprechen sich Quellen?
Kernaussagen verdichten
Übergib die geprüften Informationen an ChatGPT oder Claude und reduziere das Material auf wenige zentrale Aussagen. Eine Präsentation ist keine Dokumentensammlung.
Storyline entwickeln
Ordne die Kernaussagen so, dass das Publikum einen klaren gedanklichen Weg durchläuft. Gute Präsentationen besitzen eine innere Dramaturgie.
Problem → Warum es relevant ist → Erkenntnis → Lösung → Beleg → nächster Schritt.
Folienstruktur freigeben
Bevor Gamma ins Spiel kommt, sollte die Reihenfolge der Slides bereits feststehen. Definiere für jede Folie Titel, Kernaussage und benötigte Belege oder Visuals.
- Welche Aussage soll hängen bleiben?
- Welche Information unterstützt sie?
- Braucht es Text, Grafik, Zahl oder Beispiel?
- Was kann entfernt werden?
Präsentation mit Gamma umsetzen
Erst jetzt wird aus der freigegebenen Struktur eine visuelle Präsentation. Gamma übernimmt Layout, Seitengestaltung und einen großen Teil der visuellen Ausarbeitung.
Für einen KI Präsentationen Workflow ist besonders sinnvoll, bereits vorbereitete Inhalte in Gamma weiterzuverarbeiten. Die offizielle Gamma-Dokumentation beschreibt dafür unter anderem die Modi Generate, Paste und Import.
Die KI sollte dabei nicht erneut die gesamte Argumentation erfinden, sondern eine bereits entwickelte Struktur möglichst sauber darstellen.
Präsentation final prüfen
Kontrolliere Fakten, Zahlen, Quellen, Reihenfolge, Textmenge und visuelle Verständlichkeit. Lies die Präsentation anschließend einmal wie dein Publikum.
- Ist die Kernbotschaft sofort verständlich?
- Folgt jede Folie logisch aus der vorherigen?
- Sind alle Zahlen und Fakten korrekt?
- Ist die Präsentation auch ohne Erklärung nachvollziehbar?
- Ist der nächste Schritt klar?
Nicht jede Präsentation
braucht vier Tools.
Schnelle Präsentation
Für bekannte Themen, interne Updates oder Präsentationen, bei denen kaum externe Recherche nötig ist.
- schnell
- wenig Setup
- gut für einfache Themen
Recherche + Story + Slides
Für die meisten professionellen Präsentationen: Fakten recherchieren, Argumentation separat entwickeln und erst danach visualisieren.
- saubere Rollenverteilung
- gute Faktenbasis
- kontrollierbare Storyline
Quellenbasierte Präsentation
Für Strategiepapiere, Analysen, Studien, interne Dokumente oder Präsentationen mit besonders hoher Nachweispflicht.
- mehr Quellenkontrolle
- geeignet für komplexe Themen
- höherer Prüfaufwand
Beim Präsentations-Workflow zeigt sich ein wichtiger Unterschied im dokumentierten Entwicklerzugang. Im KIVERSE AI API Index 2026 sind Perplexity, ChatGPT, Claude und Gamma als Klasse A – Public Core API eingeordnet. Gemini Notebook fällt dagegen unter Klasse C – Business / Enterprise API. Damit lässt sich getrennt beurteilen, wie ein Tool im normalen Präsentationsprozess eingesetzt wird und auf welcher Zugriffsebene seine untersuchte KI-Funktion programmatisch verfügbar ist.
KI baut Folien.
Du verantwortest die Aussage.
Gerade Präsentationen wirken schnell überzeugend, selbst wenn einzelne Aussagen schwach, übertrieben oder falsch belegt sind. Visuelle Qualität darf deshalb niemals mit inhaltlicher Qualität verwechselt werden.
Fakten prüfen
Zahlen, Quellen und zentrale Aussagen vor der Präsentation verifizieren.
Argumentation bewerten
Prüfen, ob Schlussfolgerungen wirklich aus den vorliegenden Informationen folgen.
Publikum mitdenken
Detailtiefe, Sprache und Beispiele an die tatsächlichen Zuhörer anpassen.
Visuals kontrollieren
Sicherstellen, dass Grafiken und Bilder die Aussage unterstützen und nicht verfälschen.
Entscheidung selbst vertreten
KI darf Argumente vorbereiten. Die Verantwortung für Empfehlung und Schlussfolgerung bleibt beim Menschen.
Gute Slides können
schlechte Präsentationen verstecken.
Direkt mit Gamma starten
Ohne klare Aussage und Struktur erzeugt selbst gutes Design häufig nur hübsch verpackte Beliebigkeit.
Recherche ungeprüft übernehmen
KI-generierte Fakten und Zahlen dürfen nicht allein deshalb verwendet werden, weil sie plausibel klingen.
Zu viel auf eine Folie packen
Wenn jede Folie gleichzeitig erklären, beweisen und überzeugen soll, verliert das Publikum den roten Faden.
Keine echte Storyline bauen
Eine Sammlung richtiger Aussagen ist noch keine Präsentation. Die Reihenfolge muss eine nachvollziehbare Gedankenführung erzeugen.
Design mit Qualität verwechseln
Professionelle Optik kann schwache Argumente kaschieren. Inhaltliche Qualität muss unabhängig vom Layout geprüft werden.
Ohne Zielhandlung enden
Nach der letzten Folie sollte klar sein, was das Publikum wissen, entscheiden oder als Nächstes tun soll.
Recherche verstehen.
KI sinnvoll einsetzen.
Welche Werkzeuge sich für Websuche, Quellenarbeit und tiefere Recherche eignen.
Guide öffnen → VERGLEICH Perplexity vs. ChatGPTWann Recherche-Tool und Sprachmodell jeweils die bessere Rolle übernehmen.
Vergleich öffnen → GRUNDLAGE Was kann KI heute wirklich?Fähigkeiten und Grenzen moderner KI realistisch einordnen.
Guide öffnen → DATEN Was passiert mit meinen Daten bei KI-Tools?Besonders relevant, wenn interne Präsentationen, Dokumente oder vertrauliche Inhalte verarbeitet werden.
Guide öffnen →
Nicht einfach Slides bauen.
Eine klare Geschichte erzählen.
Ein guter KI Präsentationen Workflow trennt Recherche, Struktur und visuelle Umsetzung bewusst voneinander. Recherche liefert die Grundlage, KI hilft beim Strukturieren und Gamma setzt die freigegebene Story visuell um. Du entscheidest, welche Aussage am Ende wirklich stehen bleibt.
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