WORKFLOWS → PRÄSENTATIONEN

KI-Workflow für
Präsentationen.

KI Präsentationen Workflow: Von der ersten Fragestellung zur fertigen Präsentation. Dieser Prozess verbindet Recherche, Quellenarbeit, Argumentation, Storyline und visuelle Umsetzung zu einem kontrollierbaren Ablauf – statt Folien direkt aus einem einzelnen Prompt erzeugen zu lassen.

TOOLS 3–5
LEVEL Einfach–Mittel
KOSTEN 0–50 € / Monat
ZIEL Klare Präsentation
01 FRAGE Ziel und Publikum klären
02 RECHERCHE Fakten und Quellen sammeln
03 STRUKTUR Argumente ordnen
04 STORY Gedankenführung entwickeln
05 SLIDES Präsentation erzeugen
06 REVIEW Inhalt und Wirkung prüfen

Nicht einfach Folien erzeugen.
Eine klare Argumentation aufbauen.

Eine gute Präsentation besteht nicht aus möglichst vielen Informationen und auch nicht aus möglichst spektakulären Slides.

Sie führt ein Publikum von einer Ausgangsfrage zu einer nachvollziehbaren Schlussfolgerung.

Genau deshalb beginnt dieser Workflow nicht bei Gamma. Bevor überhaupt eine Folie gebaut wird, müssen Ziel, Publikum, Faktenbasis, Kernaussagen und Reihenfolge geklärt sein.

DIE ENTSCHEIDENDE FRAGE Welche Aussage soll das Publikum am Ende verstanden haben – und welche Entscheidung oder Handlung soll daraus folgen?
KIVERSE PRINZIP

Erst Aussage.
Dann Slides.

Erst wenn Faktenbasis, Argumentation und Dramaturgie stehen, sollte die visuelle Produktion beginnen.

01 FRAGE
02 FAKTEN
03 STORY
04 SLIDES

Jedes Tool bekommt
eine klare Rolle.

Der Workflow trennt Recherche, Denken und visuelle Umsetzung. Dadurch lässt sich jede Phase einzeln prüfen und verbessern.

RECHERCHE + QUELLEN

Perplexity

Für aktuelle Webrecherche, Quellenfindung und einen schnellen Überblick über Fakten, Entwicklungen und Positionen.

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QUELLEN + DOKUMENTE

Gemini Notebook

Sinnvoll, wenn Präsentationen aus vorhandenen PDFs, Dokumenten, Berichten oder einer fest definierten Quellenbasis entstehen sollen.

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STRUKTUR + STORY

ChatGPT / Claude

Für Zielgruppenanalyse, Argumentation, Kernaussagen, Storyline, Folienstruktur und die Verdichtung komplexer Inhalte auf präsentierbare Aussagen.

SLIDES + DESIGN

Gamma

Übernimmt die visuelle Umsetzung der freigegebenen Struktur: Folienlayout, Textverteilung, visuelle Hierarchie und Präsentationsdesign.

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KI Präsentationen Workflow:
von der offenen Frage zur fertigen Präsentation.

01
ZIEL

Ziel und Publikum definieren

Kläre zuerst, was die Präsentation erreichen soll. Informieren, überzeugen, verkaufen, erklären oder eine Entscheidung vorbereiten sind unterschiedliche Aufgaben.

BEISPIEL

Nicht: „Erstelle eine Präsentation über KI im Unternehmen.“ Sondern: „Überzeuge die Geschäftsführung davon, drei klar definierte KI-Anwendungsfälle in einem Pilotprojekt zu testen.“

02
RECHERCHE

Fakten und Quellen recherchieren

Nutze Perplexity für aktuelle Informationen oder Gemini Notebook, wenn du bereits mit internen Dokumenten, Berichten oder einer festen Quellenbasis arbeitest.

PRÜFEN
  • Welche Aussagen brauchen Quellen?
  • Welche Zahlen sind wirklich relevant?
  • Welche Informationen sind aktuell?
  • Wo widersprechen sich Quellen?
03
KERNAUSSAGE

Kernaussagen verdichten

Übergib die geprüften Informationen an ChatGPT oder Claude und reduziere das Material auf wenige zentrale Aussagen. Eine Präsentation ist keine Dokumentensammlung.

REGEL Eine Folie sollte im Idealfall genau einen zentralen Gedanken transportieren.
04
STORY

Storyline entwickeln

Ordne die Kernaussagen so, dass das Publikum einen klaren gedanklichen Weg durchläuft. Gute Präsentationen besitzen eine innere Dramaturgie.

EINFACHE STORYLINE

Problem → Warum es relevant ist → Erkenntnis → Lösung → Beleg → nächster Schritt.

05
SLIDE PLAN

Folienstruktur freigeben

Bevor Gamma ins Spiel kommt, sollte die Reihenfolge der Slides bereits feststehen. Definiere für jede Folie Titel, Kernaussage und benötigte Belege oder Visuals.

PRO SLIDE
  • Welche Aussage soll hängen bleiben?
  • Welche Information unterstützt sie?
  • Braucht es Text, Grafik, Zahl oder Beispiel?
  • Was kann entfernt werden?
06
DESIGN

Präsentation mit Gamma umsetzen

Erst jetzt wird aus der freigegebenen Struktur eine visuelle Präsentation. Gamma übernimmt Layout, Seitengestaltung und einen großen Teil der visuellen Ausarbeitung.

Für einen KI Präsentationen Workflow ist besonders sinnvoll, bereits vorbereitete Inhalte in Gamma weiterzuverarbeiten. Die offizielle Gamma-Dokumentation beschreibt dafür unter anderem die Modi Generate, Paste und Import.

Die KI sollte dabei nicht erneut die gesamte Argumentation erfinden, sondern eine bereits entwickelte Struktur möglichst sauber darstellen.

07
REVIEW

Präsentation final prüfen

Kontrolliere Fakten, Zahlen, Quellen, Reihenfolge, Textmenge und visuelle Verständlichkeit. Lies die Präsentation anschließend einmal wie dein Publikum.

FINALER CHECK
  • Ist die Kernbotschaft sofort verständlich?
  • Folgt jede Folie logisch aus der vorherigen?
  • Sind alle Zahlen und Fakten korrekt?
  • Ist die Präsentation auch ohne Erklärung nachvollziehbar?
  • Ist der nächste Schritt klar?

Nicht jede Präsentation
braucht vier Tools.

MINIMAL

Schnelle Präsentation

Für bekannte Themen, interne Updates oder Präsentationen, bei denen kaum externe Recherche nötig ist.

ChatGPT / Claude → Gamma
  • schnell
  • wenig Setup
  • gut für einfache Themen
DEEP DIVE

Quellenbasierte Präsentation

Für Strategiepapiere, Analysen, Studien, interne Dokumente oder Präsentationen mit besonders hoher Nachweispflicht.

Perplexity + Gemini Notebook → ChatGPT / Claude → Gamma
  • mehr Quellenkontrolle
  • geeignet für komplexe Themen
  • höherer Prüfaufwand
KIVERSE · API RESEARCH

Beim Präsentations-Workflow zeigt sich ein wichtiger Unterschied im dokumentierten Entwicklerzugang. Im KIVERSE AI API Index 2026 sind Perplexity, ChatGPT, Claude und Gamma als Klasse A – Public Core API eingeordnet. Gemini Notebook fällt dagegen unter Klasse C – Business / Enterprise API. Damit lässt sich getrennt beurteilen, wie ein Tool im normalen Präsentationsprozess eingesetzt wird und auf welcher Zugriffsebene seine untersuchte KI-Funktion programmatisch verfügbar ist.

KI baut Folien.
Du verantwortest die Aussage.

Gerade Präsentationen wirken schnell überzeugend, selbst wenn einzelne Aussagen schwach, übertrieben oder falsch belegt sind. Visuelle Qualität darf deshalb niemals mit inhaltlicher Qualität verwechselt werden.

01 FACTS

Fakten prüfen

Zahlen, Quellen und zentrale Aussagen vor der Präsentation verifizieren.

02 LOGIC

Argumentation bewerten

Prüfen, ob Schlussfolgerungen wirklich aus den vorliegenden Informationen folgen.

03 AUDIENCE

Publikum mitdenken

Detailtiefe, Sprache und Beispiele an die tatsächlichen Zuhörer anpassen.

04 VISUALS

Visuals kontrollieren

Sicherstellen, dass Grafiken und Bilder die Aussage unterstützen und nicht verfälschen.

05 DECISION

Entscheidung selbst vertreten

KI darf Argumente vorbereiten. Die Verantwortung für Empfehlung und Schlussfolgerung bleibt beim Menschen.

Gute Slides können
schlechte Präsentationen verstecken.

01

Direkt mit Gamma starten

Ohne klare Aussage und Struktur erzeugt selbst gutes Design häufig nur hübsch verpackte Beliebigkeit.

02

Recherche ungeprüft übernehmen

KI-generierte Fakten und Zahlen dürfen nicht allein deshalb verwendet werden, weil sie plausibel klingen.

03

Zu viel auf eine Folie packen

Wenn jede Folie gleichzeitig erklären, beweisen und überzeugen soll, verliert das Publikum den roten Faden.

04

Keine echte Storyline bauen

Eine Sammlung richtiger Aussagen ist noch keine Präsentation. Die Reihenfolge muss eine nachvollziehbare Gedankenführung erzeugen.

05

Design mit Qualität verwechseln

Professionelle Optik kann schwache Argumente kaschieren. Inhaltliche Qualität muss unabhängig vom Layout geprüft werden.

06

Ohne Zielhandlung enden

Nach der letzten Folie sollte klar sein, was das Publikum wissen, entscheiden oder als Nächstes tun soll.

Nicht einfach Slides bauen.
Eine klare Geschichte erzählen.

Ein guter KI Präsentationen Workflow trennt Recherche, Struktur und visuelle Umsetzung bewusst voneinander. Recherche liefert die Grundlage, KI hilft beim Strukturieren und Gamma setzt die freigegebene Story visuell um. Du entscheidest, welche Aussage am Ende wirklich stehen bleibt.

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